Zum Inhalt oder zur Navigation

Jugendhilfeprojekte in Berlin-Köpenick

Frühe Hilfen nach STEEP

Frühe Hilfen nach STEEP

Kurzkonzept

Das Projekt "Frühe Hilfen nach STEEP" basiert auf einem bindungstheoretischen Konzept mit tiefenpsychologischem Schwerpunkt; es ist angelehnt an ein auf der Bindungstheorie aufbauendem Frühinterventionsprogramm aus den USA (STEEP, 1987) "Steps Toward Effective And Enjoyable Parenting" (dt.: Schritte hin zu einer effektiven, Freude bereitenden Elternschaft).
Grundlegend ist die Annahme, dass die Bindungserfahrungen eines Kindes innerhalb der ersten Lebensmonate durch die Eltern geprägt werden und richtungsweisend für seine weitere Entwicklung sind.

Die "Frühen Hilfen nach STEEP" unterstützen präventiv und sozialraumorientiert eine sichere Bindungsentwicklung zwischen Eltern und Kind und fördern die Erziehungskompetenz der Eltern. Zudem ermöglicht der Aufbau eines Netzwerkes der teilnehmenden Familien untereinander einen projektübergreifenden Austausch. Idealerweise setzt das Projekt bereits während der Schwangerschaft an.
Durch die Niedrigschwelligkeit des Angebotes können auch die Familien erreicht werden, die sich dem üblichen Kurs-Charakter gängiger Familienbildungsangebote verschließen.

Zielgruppe

  • Familien mit Kindern von 0 - 2 Jahren
  • Eltern, die unter belastenden Lebensbedingungen ein Kind bekommen (haben), z.B.
    • frühe oder ungeplante Schwangerschaft
    • instabile Partner- und Herkunftsfamilienbeziehungen
    • Eltern mit problematischen Bindungserfahrungen

Willkommen sind aber auch Eltern, deren Bedingungen zwar günstig sind, die jedoch unsicher und interessiert sind, den Kontakt mit ihrem Kind gut zu gestalten.

Schwerpunkte der Arbeit

  • 14-tägige Gruppentreffen und 14-tägige aufsuchende Familienarbeit
  • Verbesserung der elterlichen Kenntnisse über die kindliche Entwicklung, altersgerechte Pflege, Ernährung und Förderung der Kinder
  • Förderung einer sicheren häuslichen Umgebung, die dem Kind gute Entwicklungsmöglichkeiten bietet
  • Förderung des Erkennens der kindlichen Signale mit einer angemessenen Deutung und feinfühligen Beantwortung
  • Stärkung der elterlichen Fähigkeit zum empathischen Verstehen des Kindes, u.a. mittels Videoarbeit
  • Anregung der Eltern zur Selbstfürsorge, zur Fähigkeit, eigene Ressourcen und/oder soziale Unterstützungsnetze zu nutzen
  • Unterstützung der Eltern, sich mit ihrer eigenen Bindungsgeschichte auseinanderzusetzen, um Muster zu erkennen und behutsam zu verändern

Räumlichkeiten

Unsere Räume befinden sich in der Ottomar-Geschke-Straße 17. Dort stehen zwei freundlich gestaltete Spielzimmer, ein großzügiger Gruppenraum, eine Küche und ein Bad zur Verfügung.

Team

Das Team besteht aus sozialpädagogischen Fachkräften mit besonderen Kenntnissen in bindungstheoretischen und entwicklungspsychologischen Themenbereichen.

Ansprechpartnerin:
Frau Kathleen Quandt (Projektleitung)
Telefon:
(01590) 4 57 23 79
Anschrift:
Märkisches Sozial- und Bildungswerk e.V.
Frühe Hilfen nach STEEP
Ottomar-Geschke-Str. 17
12555 Berlin
Anfahrt:
Tram 60, 61 oder S-Bahn S 47, Haltestelle S-Bahnhof Spindlersfeld